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Traditionelle Chinesische Medizin (TCM)

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM ) ist eine Heilkunst, die in China vor über 2000 Jahren begründet und über die Jahrhunderte hinweg weiterentwickelt wurde.


Seit den 80er Jahren bemühen sich viele Schulen in China und Europa auf der Basis der TCM unter Einbeziehung aller wesentlichen historischen Aspekte eine Ausbildung zu bieten, die dem ursprünglichen ganzheitlichen Ansatz gerecht wird. Die Verfahren chinesischer und japanischer Ärzte wiederum übten ihrerseits auch immer wieder ihren Reiz auf westliche Ärzte aus. Spürbar war das nach den ersten Kontakten zwischen Europa und China zur Zeit von Leibniz. Neues Interesse kam in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf, als sich ein Bewusstsein für die Grenzen westlichen Fortschritts einzustellen begann. Zu einer - soweit erkennbar - nachhaltigen Bewegung führt das Interesse an chinesischer Medizin nach 1970.

Zu den therapeutischen Verfahren, die in dieser Medizin zur Anwendung kommen, gehören die Arzneitherapie, die Akupunktur und   Moxibustion (Erwärmung von Akupunkturpunkten), die Massage, eine am Wirkmechanismus der Arzneien orientierte Diätetik und Bewegungsübungen wie z.B. Tai Chi oder Qi Gong.

Das herkömmliche Verbreitungsgebiet der TCM umfasst neben China den gesamten ostasiatischen Raum, insbesondere Korea und Japan. Die Medizin erfuhr dort eigene Ausprägungen. Seit Mitte des    19. Jahrhunderts - unter dem Eindruck der Erfolge, die westliche Technik und Wissenschaft auf vielen Gebieten vorzuweisen hatten - gerieten die traditionellen Diagnose- und Therapie-Verfahren zunehmend in den Hintergrund.

In den 50er Jahren wurde in China im Rahmen der "Kulturrevolution“ ein Programm mit dem Ziel die eigenen "medizinischen Schätze” zu heben, um die Bevölkerung unabhängig versorgen zu können, initiiert. Dies war die Geburtsstunde der TCM. Die politischen Begründer dieser ideologischen TCM Ausrichtung lehnten die spirituellen und philosophischen Aspekte konsequent ab.

In der 2001 von der Weltgesundheitsorganisation veröffentlichten Bestandsaufnahme der Verbreitung traditioneller Medizin wird festgestellt: "Die chinesische Medizin, insbesondere Akupunktur, ist weltweit die traditionelle Medizin mit dem größten Verbreitungsgebiet."

Sie wird in allen Regionen der Welt praktiziert.


KinesioTaping - AkuTaping - MediTaping

Eine neue Methode zur Heilung und Vorbeugung nicht nur im Sportbereich! Ich habe eine Ausbildung zum K-Taping Therapeuten bereits 2008 erfolgreich abgeschlossen.

Dieses Taping ist bei uns eine noch junge Methode, die sich u.a. mit der Leistungsfähigkeit des menschlichen Körpers beschäftigt. Die Tapes sind bunte elastische Klebebänder aus Textil, die man verwendet, um z. B. die Muskeln von Sportlern zu stimulieren. Die Bänder helfen aber auch bei bereits vorhandenen Schmerzen, da sie den Heilungsprozess anregen.

Nicht zuletzt beugt man auch Verletzungen vor, indem durch eine permanente Massage die Muskulatur geschützt wird.

Woraus besteht das Tape?

Die Klebefläche des Bandes besteht zu 100 % aus Acryl! Beim Erhitzen wird die Fläche weich und beim Abkühlen fest. Dadurch kann sich das Tape an die Körperwärme anpassen. Die Außenseite des Klebebandes besteht aus Baumwolle, die elastische Bewegung aushält. Zusätzlich sind diese Tapes wasserbeständig, man kann deshalb ohne Probleme z.B. beim Schwimmen oder Duschen das Tape tragen. Durch eine wellenförmige Auftragung des Klebers wird garantiert, dass die Haut unter dem Band atmen kann. Ein Tape kann über mehrere Tage getragen werden, ohne dass die Haut damit zu stark belastet wird. Übrigens sollte das Original-Tape kein Latex enthalten. Somit ist es hautverträglich!

 

Was bedeuten die Farben?


Die Tapes werden in verschiedenen Farben angeboten! Die Betrachtungsweise beschränkt sich hier auf die vier Farben: rot, gelb, blau und hautfarben. Diese Farben sollen eine tiefere Bedeutung haben, da die therapeutische Wirkung den Heilungsprozess positiv beeinflussen kann.

Je nach Erkrankung/Beschwerden kann also das Tape in der entsprechenden Farbe benutzt werden.

Das rote Band wird in der Regel bei chronischen Beschwerden verwendet, da ROT voller Energie ist und somit auch Energien verstärkt. Es soll tonisierend wirken (die Farbe des Kreislaufmeridians).

Das blaue Band hingegen entzieht Energie, da BLAU eine kühle Farbe ist. Zum Einsatz sollte es daher kommen, wenn z.B. Sportler übertrainiert sind, akute Schmerzen haben (die Farbe des Lungenmeridians).

Das gelbe Band ist sozusagen ein Mittelding zwischen Rot und Blau. Es kann daher einen Mangel oder einen Überschuss ausgleichen. GELB hat beruhigende sowie und harmonisierende Wirkung (die Farbe des Herzmeridians).

Die hautfarbenen Bänder werden uU zusätzlich auch zur Massage verwendet, sie wirken aber grundsätzlich wie die farbigen Bänder.

 

Wie wirkt das Tape?


Nachdem das Tape auf die Haut aufgebracht ist wirkt es direkt auf die Hautsensoren. Zusätzlich verursacht es eine Zugwirkung auf sämtliche Hautschichten und die Muskulatur. Dadurch werden Venen und Lymphgefäße geöffnet und die Durchblutung gefördert. Eine schmerzlindernde oder -stillende Wirkung des Pflasters wird darauf zurückgeführt, dass der Berührungsreiz des Bandes dem Schmerzreiz zuvorkommt und ihn dabei ausschaltet. Ist der Schmerz bereits vorhanden und es wird erst im Nachhinein mit dem Tape behandelt, kann durch das Anheben der Haut eine schmerzlindernde oder -stillende Wirkung erzielt werden.

Wie wird das Tape angewendet?

Wichtig ist, dass das Tape auf trockener, fettfreier und unbehaarter Haut aufgetragen wird. Wenn ein Muskel beim Abtasten schmerzt, kann er mit einem Tape behandelt werden. Die Klebefläche sollte nicht mit den Fingern berührt werden und das Band sollte eher zu lang, als zu kurz geschnitten werden. Nach dem Aufbringen ist es ratsam, dass man sich mindestens 30 Minuten nicht anstrengt, damit sich die Klebewirkung voll entfalten kann. Während das Tape getragen wird, sollte man viel trinken, denn die permanente Massage regt den Stoffwechsel an. Entfernt kann das Tape schließlich ganz einfach mit Hilfe von Wasser oder Öl werden.

Mittlerweile sind durch langjährige Erfahrung meine Spezialgebiete:

  • Rückenschmerzen
    z.B. Atlas-, ISG-Blockaden, Lumboischialgien, WS-Syndrom.
  • Gelenkschmerzen
    z.B. Hüftgelenksschmerzen, Knieschmerzen, Gelenkdistorsionen, Arthrose, akute chronische Schulterschmerzen.
  • Muskuläre Schmerzsyndrome
    z.B. Muskelverkrampfung, Muskelfaserriss, Achillessehnenprobleme.
 
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